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Die Altersforschung (Biogerontologie) Mögliche Gründe für das Altern:
Quelle: http://www.bobi.net/schiller/fach/biologie/alter.html

1.Veränderungen des Immunsystems — Strukturen sind den Angriffen des eigenen Immunsystems (Autoimmunität) ausgesetzt

2.Veränderungen des Stoffwechsels

3.Altern ist genetisch bedingt Radikale (reaktionsfreudige Moleküle) verursachen (nach Harman) das Altern, da sie die DNA angreifen und schädigen. Menge und Genauigkeit der Proteine werden verändert und es entstehen viele Altersbeschwerden. Antioxidantien wirken gegen Radikale (bauen sie zu nicht so leicht reagierenden Molekülen um). Ob sich dadurch das Altern verlangsamt, wird noch erforscht. Wenn man ein bestimmtes Gen beim Fadenwurm ausschaltet, lebt er doppelt so lange. Der Zusammenhang zum Menschen wird noch erforscht.

4.Teilbarkeit der Körperzellen ist begrenzt: Höhepunkt der Funktionsfähigkeit eines Menschen liegt bei dem 30. Lebensjahr Sie nimmt pro Jahr um 0,8 vH ab (alle 8 Jahre verdoppelt sich demnach die Wahrscheinlichkeit zu sterben) — nach Leinard Hayflick

5.Immunsystem des Gehirns arbeitet gegen den Menschen (Rudolf Virchow). Es ist mitverantwortlich für Nervenkrankheiten im höheren Alter (Schlaganfälle, Alzheimer, ...)

6.Wichtigste Ursache des Altern sind die Telomere (Endkappen der Chromosomen):
- Telomere werden kürzer, weil die Zelle bei jeder Teilung die Enden nicht mehr kopiert
- Durch das Enzym Telomerase werden Telomere verlängert (Kappen aus Nukleinsäuren der Chromosomen bilden sich über Telomere) und die Zelle wird jünger
- Eine Injektion der Telomerase ist jedoch nicht möglich, da sie vom Körper als Fremdkörper angesehen und vernichtet wird

Einfache Mittel, um jung zu bleiben:
1.nicht rauchen
2.gesunde Lebensführung
3.bewusste Ernährung
4.genügend Bewegung
5.soziale Integration im Alter
6.Gehirn - Jogging gegen geistiges Altern

Dennoch kann man das Altern nicht verhindern, höchstens hinauszögern. Um das Bestehen der Art zu sichern, ist es nur wichtig, alt genug zu werden, um Junge zur Welt zu bringen; das Leben danach ist, rein biologisch gesehen, unwichtig.

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