Senioren-Online im Saarland
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Altenwerk und Altenkultur e.V.
Veranstaltungen, grenzüberschreitende
Altenarbeit
Altes Rathaus, Am Schloßplatz
66119 Saarbrücken
Kontaktperson:
Dr. Susanne Nimmesgern

Tel: 0681 - 4315 * Fax: 0681 - 506-4397
www.altenwerkkultur.de
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Privater Computerunterricht

Universität des Saarlandes
Gasthörerstudium
Wissesnschaftl. Weiterbildung
Geb. 8, Raum 4.06
Postfach 15 11 50
66041 Saarbrücken
Tel: 0681-302-3692
Fax: 0681-302-3160
http://www.uni-saarland.de/ verwalt/personal/
persabt/fortbildung/

Saarbrücker Akademie für Ältere
VHS Stadtverband Saarbrücken e.V.
Seniorenbildung, Veranstaltungen
Altes Rathaus, Am Schloßplatz
66119 Saarbrücken
Kontaktpersonen:
Dr. Waldtraud Schiffels, Tel: 0681-506-4322
eMail: waltraud.schiffels@svsbr.de
Frau Elisabeth Potyka, Tel: 0681-506-4323
Fax: 0681-5064399
http://www.svsbr.de

Ev. Akademie im Saarland
Großh.-Friedrich-Str. 44
66111 Saarbrücken
0681-3 87 00-97

Stadtverband Saarbrücken
Seniorenbüro, Hans Marx
Am Schloßplatz 6 - 7
66119 Saarbrücken
Tel: 0681-506-559 * Fax: 0681-506-183
http://www.saarbruecken.de

Kath. Akademie Trier
Abteilung Saarbrücken
Mainerzer Str. 30
66111 Saarbrücken
0681-6 81 29

Wissensbörse für Alt und Jung
Talstraße 2-10
66119 Saarbrücken
Tel: 0681-506-177 * Fax: 0681-183

Volkshochschule Saarbrücken
Altes Rathaus, Am Schloßplatz
66119 Saarbrücken
Tel: 0681-506-490
Fax: 0681-506-590
http://www.stadtverband-saarbruecken.de/vhs

Studium für Späteinsteiger:
Lebenslang Lernen, damit sich niemand ausgegrenzt fühlt

Quelle: http://www.sz-newsline.de/m_uni/senioren.htm

An der Saar-Uni kann man in jedem Alter die Schulbank drücken - Obergrenze von bisher 80 Jahren ist weggefallen - Senioren machen 60 Prozent der Gasthörer aus Wann gehört ein Mensch heute zum "Alten Eisen" ? Diese Frage ist nicht einfach mit einer Jahreszahl zu beantworten. Früher war der Begriff "Alter" auf jeden Fall anders besetzt als heute. In den 50er und 60er Jahren galten Leute über 50 als alt. Heute hat sich der Begriff "Alter" fast dramatisch gewandelt. 60jährige sind noch Leistungsträger in vielen Berufen. Auch 70jährige bringen noch auffallende Leistungen. Was das Freizeitverhalten der Menschen angeht, hat das Alter heute eine ganz andere Bedeutung als vor wenigen Jahrzehnten. 70jährige sind aktiv in Vereinen oder bei Sportarten wie Tennis, Golf, Radfahren, Schwimmen, um nur ein paar herauszugreifen. Galt früher ein 80jähriger fast als Sensation, so ist dies heute keine Besonderheit mehr. Ja sogar 90jährige sind in unserer Zeit, kurz vor Ende des zweiten Jahrtausends, keine Seltenheit mehr. Dies alles sind Gründe dafür, dass unsere Gesellschaft mit dem Begriff "Alter" auch anders umgeht, als das noch vor Jahren der Fall war. Denken wir nur an die Möglichkeit für Seniorinnen und Senioren, ein Studium aufzunehmen. Bis vor wenigen Jahren noch gab es an der Universität des Saarlandes eine Altersgrenze für das Seniorenstudium. Ältere Menschen wurden bis zum Studienjahr 1997/98 nur bis zum Alter von 80 Jahren als Gasthörer zugelassen. Diese Grenze ist weggefallen. Auch viele andere Weiterbildungsmöglichkeiten werden in größerer Anzahl von Senioren in Anspruch genommen. So gibt es bei den Erwachsenenbildungs-Einrichtungen wie der Volkshochschule (VHS) oder dem Katholischen Bildungswerk eine größere Anzahl älterer Menschen, die das Angebot zur Weiterbildung wahrnehmen. Auch die Völklinger Akademie für Ältere wendet sich mit ihrem Angebot gerade an die ältere Generation. Thomas Berrang, bei der Universität des Saarlandes zuständig für die Organisation der wissenschaftlichen Weiterbildung, relativiert dann auch die früheren Altersgrenzen. "Eigentlich haben starre Altersgrenzen an der Uni nicht bestanden. Unser Slogan ,Studieren von 18 bis 80" war vielleicht etwas missverständlich" , meint er rückblickend. Er gesteht aber durchaus ein, dass es einer Intervention der ehemaligen saarländischen Gesundheitsministerin Dr. Brunhilde Peter aus Dillingen zu verdanken ist, dass die Altersgrenzen bei der Uni überhaupt keine Rolle mehr spielen. "Auf ihren Ratschlag hin haben wir unseren Slogan geändert. Er heißt jetzt "Lebenslanges Lernen" , damit sich wirklich niemand ausgegrenzt fühlt. Das Angebot werde auch gut angenommen von den älteren Menschen. Es gebe an der Universität Saarbrücken zwei Schwerpunkte. Der eine sind die Regelstudenten, der andere Studierende im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung. Hier bilden, so Berrang, die Gasthörer das Hauptkontingent. Heute gebe es auch keinen Unterschied mehr zwischen Gasthörern und Seniorenstudium. "Auch die Senioren an der Uni fallen jetzt unter den großen Begriff Gasthörer" , erklärt er. Und dann nennt er eine beeindruckende Zahl: "Die Senioren machen bei den Gasthörern heute ungefähr 60 Prozent aus." Ein Grund mag sein, dass ältere Menschen mehr Zeit haben. Ein anderer Grund sei sicherlich, dass gerade im Alter viele etwas nachholen wollen, was sie, aus welchen Gründen auch immer, in früheren Jahren nicht machen konnten oder wollten, meint der Experte von der Saarbrücker Uni. Das sogenannte Seniorenstudium sei kein Studium mit einem Abschluss, also keine akademische Erstausbildung. Es handele sich hierbei mehr um eine an beruflichen oder allgemeinbildenden Interessen ausgerichtete Bildungsmotivation. Nach Rücksprache mit den Dozenten ist es den Gasthörern aber auch möglich, an konkreten Leistungsbewertungen teilzunehmen, versichert Berrang. Die Masse der Gasthörer im Seniorenalter kommt aus dem Stadtverband Saarbrücken. Der Kreis Saarlouis ist mit rund acht Prozent an der Zahl der Gasthörer vertreten. Dabei spiele die Entfernung eine wichtige Rolle. Als Grund für viele Ältere, sich wieder auf die "Schulbank" zu setzen, nennt Berrang den Wunsch, noch etwas tun zu können, nicht zum "Alten Eisen" gehören zu wollen. Vielleicht gibt es noch viel mehr Ältere, die auch an einem Studium an der Universität als Gasthörer teilnehmen wollen. Oft fehlt es einfach an der Kenntnis, dass es solche Angebote überhaupt gibt. Die Uni sei deshalb verstärkt bemüht, durch Aufklärungsaktionen im Land die Möglichkeit des Studiums als Gasthörer bekannter zu machen. hin ¦ Info: Auskunft über die Möglichkeiten des Studiums als Gasthörer gibt es bei der Uni in Saarbrücken, (0681) 302-3692.